Das wunderbare erste Lebensjahr von Berger Bonnie oder “1 Jahr Hundeglück”
Liebe Berger des Pyrénées-Freunde und die, die es noch werden wollen!
….jetzt haben wir unsere Bonnie genau ein Jahr. Jede Menge Fotos haben wir gemacht, zwar noch nicht perfekt, aber ich habe ja hoffentlich noch jede Menge Zeit besser zu werden. Die Fotos mit dem Titel „Der Hund ist schon weg.“ oder „Die Situation ist schon vorbei.“ bekommst du nicht, dafür aber einige schöne Fotos, die wir mit „Ein Jahr Hundeglück“ betitelt haben. Ich hätte gerne zu einigen Fotos Untertitel geschrieben aber auch hier muss ich erst noch lernen, wie das alles gemacht wird (wenn ich kein Hockey mehr habe…). So schreibe ich einen Text fürs ganze Jahr.

Unser Hundeglück begann zwar eigentlich schon mit unserem Entschluss, einen von Lottes Welpen nehmen zu wollen aber perfekt wurde es erst ab dem 19.12.2009. Da haben wir nach acht Wochen hartnäckigen Besuchen unsere Bonnie endlich mit nach Hause genommen. Gerade ein paar Zentimeter größer als Benno I, hat sie unser Leben erstmal frisch aufgewirbelt. Viel geschlafen hat sie von Anfang an nicht, spielen, toben und Lecker erarbeiten, war und ist viel interessanter. Höhepunkt der Woche war der Dienstag, da kam Beau Vormittags zum toben vorbei, was uns Menschen dann einen ruhigen Nachmittag bescherte. Bei der Hausfrau heißt das, man kann in Ruhe die Hausarbeit erledigen.

Mitte Januar gab es ein erstes Wiedersehen mit Lotte… , die Freude war riesengroß.

Nach jeder Menge Schnee, Welpenspielgruppe und weiteren Treffen kam langsam der Frühling und Bonnie machte erste Bekanntschaften mit unserem Garten und ausnahmslos alle die am Garten vorbeikamen mit ihr. „Hach, der ist aber süß, was ist das denn für eine Rasse?“ Natürlich kennt sie kaum einer „Aber das ist ja eine ganz liebe.“ Ja, ist sie. Mittlerweile geht sie in den Gärten links und rechts ein und aus, ich glaube sie denkt dabei „Alles meins!“, aber die Nachbarn dürfen schon noch in ihren Garten (die bringen ja auch immer brav ein Lecker mit).
Viel Freude hat sie an ihrem Tunnel und am Bäume einbuddeln. Zwar gibt sie ein Loch nur ungern wieder her, aber man kann ja in lockerer Erde gut neue graben.

Mit Beau ist sie auch weiterhin „gut befreundet“, wir genießen unsere Dienstage. Vom Agi-Training habe ich leider noch keine Foto, die mache ich dann mal nächstes Jahr.

Im Mai waren wir auf der ersten Ausstellung und auch hier gibt es große Anerkennung. Bonnie macht alle komischen Menschenspiele, wie immer, gerne mit.

Bei der Clubschau in Wenden im Juni darf Cedrik erste Tricks mit Bonnie ausprobieren und wir bekommen eine Kostprobe, was Bergers so alles lernen können. Treibball macht Bonnie auch Spaß, Hüten liegt ihr schon ziemlich im Blut. Sie mag es auch auf der Hundewiese, wenn andere in die Richtung laufen, die sie gerne hätte (da ist sie aber nicht die einzige, so gleicht sich das immer ganz gut wieder aus). Pappe fetzen hat sie schon als Welpe gelernt und beherrscht es immer noch!

Juli: „Ist das nicht ein tolles Schlammloch, was wir da gefunden haben? Blupp.“

Im August war Bonnie das erste mal mit uns im Urlaub. Bei Hin- und Rückfahrt lies sie die Frage, ob sie mitkommt nicht lange offen. „Wo meine Autokiste mit meinen Menschen hinfährt, fahre ich auch mit und bin immer als erste drin, wenn es nach Aufbruch riecht.“
Der Urlaub war ein voller Erfolg. Am besten war es natürlich am Strand mit Rennen, Toben und Baden. Wir hatten einen tollen, windstillen Dünenplatz mit Meerblick und da es schon Ende August war, war nicht viel los am Strand (eher schon fast nichts). Bällchen holen hat sie hier gelernt. Durchs Dorf spazieren war noch nicht sehr entspannt, da soll man nicht an der Leine ziehen, eine sehr schwere Übung, die erst nach einigen Minuten laufen besser wurde (aber sie lernt das ja noch). In Restaurants haben wir dafür überhaupt keine Probleme, sie legt sich brav unter den Tisch und wartet bis wir weitergehen. Nur loben darf man sie dafür erst beim Aufbruch, denn sonst springt sie schon vorher auf und möchte Aufmerksamkeit.
Unser Ferienhaus war praktischer weise von Wiese umgeben, so war es eine Art Sport für Kinder und Hund „Fangen ums Haus“ zu spielen. Bonnie hatte schnell raus, dass man die Kinder schneller findet wenn man hin und wieder die Richtung wechselt. Sich von den Kindern fangen zu lassen endete damit, dass Bonnie sie irgendwann einholte und in die andere Richtung wieder weglaufen musste.
Unser Urlaub im Oktober ging nach Thüringen. Den halben Tag spazieren zu gehen ist ganz nach Bonnies Geschmack. Sie liebt Fallobst und im Garten die letzten Himbeeren vom Strauch hat sie auch schon gepflückt (leider habe ich davon keine Fotos).
Als im Dezember der erste Schnee fiel, war Bonnie total begeistert. „Guck mal, da ist er wieder! Jippie, lasst uns toben!!! “Sie kann von Schneespaziergängen gar nicht genug bekommen.
Um etwas aus ihrem Adventskalender zu bekommen, lässt sie sich sogar weihnachtlich verkleiden. Für Lecker macht sie nach wie vor Alles.

So, jetzt habe ich mit einer Unterbrechung für eben diesen Schneespaziergang fast den ganzen Tag am Computer gesessen. Gut dass Hockey heute ausgefallen ist, sonst hätte dies hier nicht mehr geklappt. Ich hoffe unser kleiner Bericht und die Fotos gefallen euch und wir wünschen allen Bergerbegeisterten ein “FROHES WEIHNACHTSFEST”!
Liebe Grüße Claudia



