Berger des Pyrénées-petites diablotines

Pyrenäenhütehunde- Zuchtstätte von Felicitas Schütte-Pyrenäenschäferhunde

Vorbereitungen

WICHTIGE VORBEREITUNGEN

 

Der Fachhandel bietet eine Vielzahl an Zubehör an und nicht alles ist unbedingt notwendig. Wichtig ist eine Decke, ein Zimmerkennel oder ein Körbchen (kein Weidengeflecht! Diese Art von Körbchen hält nicht lange!), so dass Sie ihren Berger von Anfang an einen festen Platz in der Wohnung zuweisen können. Hier kann er sich ausruhen und Energie für neue Taten sammeln. Auf diesem Platz sollte er möglichst ungestört sein. Falls Sie Kinder im Haus haben, ist es wichtig, dass sie den Welpen an diesem Platz nicht stören dürfen. Machen Sie ihm seinen Platz mit „Lecker“ schmackhaft.  Füttern Sie ihn am Anfang auf seinem Platz. Er soll es nicht als Strafe empfinden, sich dort aufzuhalten. Gehen Sie mit ihm zur Decke, geben Sie ihm etwas zum Knabbern und verbinden Sie das Ganze mit der Aufforderung: „auf deinen Platz!“. Warten Sie einige Sekunden und dann sagen Sie ihm, dass er den Platz verlassen darf. Loben Sie ihn, wenn er sich von alleine dort niederlässt. Falls er die Decke ohne Ihre „Erlaubnis“ verlässt,  gehen Sie ruhig und ohne zu schimpfen mit ihm wieder zurück. Wenn er einige Sekunden bleibt, geben Sie ihm ein Auflösekommando wie „Lauf“ oder „O.K.“ und loben ihn tüchtig. Wenn er die Decke von selber aufgesucht hat, darf er auch selber entscheiden, wann er sie verlässt.

 

Es gibt eine vielfältige Auswahl an Futternäpfen.Einige Hunde trinken nicht gerne aus Metallnäpfen, so dass sich Plastik- oder Keramiknäpfe anbieten. Wichtig ist eine gute Standsicherheit und Rutschfestigkeit.

Die Welpenleine sollte möglichst leicht sein, der Karabinerhaken nicht zu groß. Da die erste Leine oft den spitzen Zähnen zum Opfer fällt, muss man nicht zum edlen Designerstück greifen. Von einer Ausrollleine („Flexi-Leine“) sollten  Sie eher Abstand nehmen. Sie verleitet die Hunde in der Regel dazu, verstärkt an der Leine zu ziehen, weil sie einen kontinuierlichen Druck auf den Hals ausübt.

Lassen Sie Pyri von Anfang an in ungefährlichen Gebieten möglichst viel ohne Leine laufen. So geben Sie ihm Gelegenheit, seine Umwelt zu erkunden und Sie können ihm bereits in den ersten Tagen zeigen, dass es bei Ihnen durch viele Richtungs- und Tempowechsel am spannendsten ist. Ein paar besonders gute „Lecker“, ein schönes Spielzeug und viel Spaß und Action Ihrerseits werden Ihnen und dem Pyrenäenschäferhund  schnell dazu verhelfen, ein kleines Team zu werden.

Falls der Welpe noch nicht vom Züchter an ein Halsband oder Geschirr gewöhnt wurde, legen Sie es ihm immer vor spannenden Ereignissen an, zum Beispiel vor dem Füttern oder direkt vor dem Spaziergang. Lenken Sie ihn ab, wenn er anfängt sich zu kratzen. Nach wenigen Tagen wird er sich an den Störenfried gewöhnt haben.

Für die 1.Autofahrt nach Hause empfiehlt sich die Verwendung einer zusammenfaltbaren Hundebox. Solche Boxen sind in vielen Variationen im Fachhandel (Vergleiche im Internet) erhältlich. Gerade für unruhige, besorgte Hunde wird eine Box eine echte Hilfe sein. Sie sollten darauf achten, dass diese Box von oben, einer Längs- und einer Frontseite zu öffnen ist.  Für spätere Autofahrten empfiehlt sich eine starre Variante mit einer Metalltür. Diese Art von Boxen können im Heckteil dann auch einmal fest verzurrt werden, ohne dass diese zu Schaden kommen.

Das Spielzeug sollte aus Bällen, einem kleinen Zausel, einem Stofftier, einem alten Handtuch o.ä. bestehen. Bitte vermeiden Sie in den ersten Monaten Quietschespielzeug in allen Variationen. Die Beißhemmung wird durch ständiges Bearbeiten mit den kleinen spitzen Zähnchen herabgesetzt. der Welpe freut sich ungemein, wenn er mit Frauchen spielt, diese feste in den Arm beißt  und ein hohes “Aua” vernimmt. Es wird ihn verleiten, Sie weiter zu beißen, bis das nächste “Aua” ertönt. Später können Sie die “Quietsche”  einsetzen, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, aber lassen Sie ihn niemals ohne Aufsicht damit spielen.

(copyright S. Lange/revised by F. Schütte)

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