Sport mit Pyri
Sport
Es gibt eine Vielzahl von sportlichen Angeboten, die Sie mit Pyri nutzen können. Im Agility muss eine Anzahl verschiedener Hindernisse vom Hund in einer vorher festgelegten Reihenfolge überwunden werden, Aufgabe seines Besitzers ist es, den Hund davon zu überzeugen, diese Reihenfolge einzuhalten. Obwohl ein gewisses Maß an Sportlichkeit beim Menschen durchaus hilfreich ist, ist Agility ein Sport für Jedermann, der seine Ziele an seine Fähigkeiten anpasst. Nähere Informationen zum Agility: Klick hier!
Beim Dummytraining werden Hunde im Gelände zum Apportieren ausgebildet, wobei eine Attrappe (Dummy=Futterbeutel) verwendet wird. Ursprünglich wurde diese Sportart nur mit Retrievern oder Labradoren betrieben. In der Zwischenzeit hat sich diese spezielle Sportart zu einer rasseunspezifischen Disziplin entwickelt, die zwar immer noch den Grundgedanken der Jagdausbildung verfolgt, aber von vielen aus rein sportlichen Gesichtspunkten betrieben wird. Unterschiedlichste Apportieraufgaben in wechselndem Gelände machen diese Sprtart so attraktiv. Es ist eine sehr anspruchsvolle, interessante und abwechslungsreiche Arbeit für den Hund, die ihn körperlich und geistig fordert. Das gute Zusammenspiel zwischen Hundeführer und Hund sind die Basis jeder erfolgreichen Dummyarbeit. Die Grundpfeilern Markieren, Suchen und Einweisen auf bilden die Basis dieser Beschäftigung.
Im Obedience geht es weniger rasant zu, hier ist äußerste Konzentration und absolute Exaktheit gefordert. Von seinen Anhängern wird Obedience auch als „hohe Schule der Unterordnung“ bezeichnet und tatsächlich ist die Grundlage das korrekte Arbeiten „bei Fuß“. Doch es gehört noch viel mehr dazu, so müssen die Hunde zum Beispiel unterschiedliche Gegenstände apportieren, sich in verschiedene Richtungen schicken lassen, in gewisser Entfernung vom Besitzer auf Zuruf die Positionen „Sitz“, „Platz“ und „Steh“ einnehmen, unter mehreren Gegenständen denjenigen herausfinden, der den Geruch des Besitzers trägt und vieles mehr. Absolute Konzentration ist gefordert, um alle Anforderungen zu meistern.
Seit einigen Jahren ist das Frisbeespielen mit Hunden sehr populär, gespielt wird mit speziellen Scheiben, es gibt Wettbewerbe für verschiedene Disziplinen. So wird zum Beispiel unterschieden, ob der Hund in kurzer Zeit möglichst viele Scheiben zurückbringt, möglichst spektakuläre Sprünge zeigt oder die Frisbees besonders weit fliegen, bevor sie gefangen werden. Um die Verletzungsgefahr zu minimieren, ist unbedingt ein Training unter fachkundiger Anleitung erforderlich!
Flyball ist eine Hundesportart, die aus Amerika nach Mitteleuropa gekommen ist. Flyball besteht aus vier Hürden, welche in einer Reihe aufgestellt sind, und einer Flyballmaschine. Der Hund versucht beim Flyball möglichst schnell über die vier Hürden zur Flyballmaschine zu gelangen. Er muss die Auslösetaste der Flyballmaschine zu betätigen, die den Ball auswirft. Er muss schnellstmöglich den Ball fangen und mit größter Geschwindigkeit mit dem Ball über die vier Hürden zurück ins Ziel zu kommen. 4 Teams (4 Hunde und 4 Hundeführer) bilden eine Mannschaft, zwei Mannschaften spielen gegeneinander, das macht den Reiz dieser rasanten Sportart aus. Auf Grund der Schnelligkeit dieses Wettbewerbs ist diese Sportart ideal für Zuschauer. Spezialistin dieser Sportart ist unsere Züchterkollegin Andrea Medinger, die mit ihrem Pyri diesen Sport betreibt und sicherlich viele Fragen zu dieser Sportart gerne beantworten wird..
Das Treibballspiel eignet sich hervorragend als Ersatzbeschäftigung zum Spazierengehen. Ziel des Spiels ist es, 8 große, bunte Gymnastikbälle – ähnlich dem Poolbillard und genauso der Ausgangssituation angepasst – vom Hund ins Tor treiben zu lassen. Dabei unterstützt die neben dem Tor stehende Bezugsperson mit der Pfeife oder Zuruf den Hund bei der Durchführung dieses Spielgedankens. Die Voraussetzung ist eine optimale Kommunikation zwischen Herr und Hund. Literaturempfehlung: Jan Nijboer – Treibball für Hunde .
Auch das Dogdancing erfreut sich wachsender Beliebtheit, hierfür kann immer und überall geübt werden, es ist kein besonderes Material erforderlich. Grundlage sind Tricks, die Pyri begeistert lernen wird, hieraus kann man sich eine eigene Choreographie erstellen, Anregungen findet man im Internet oder in spezieller Fachliteratur.
Wer es lieber etwas ruhiger angehen lässt, ist vielleicht im Fährtenhundesport gut aufgehoben. Hier lernen die Hunde, über große Distanzen einer bestimmten Spur zu folgen und sich auch von Ablenkungen nicht irritieren zu lassen. Bei dieser Arbeit ist absolute Konzentration gefordert!
Der neueste Trend ist das Longieren, das man am besten in einem Video beobachten kann.
Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Angebote, sie alle hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Der Verband für das deutsche Hundewesen (VDH) gibt gerne Auskunft über die verschiedenen Möglichkeiten und gibt auch Adressen der anbietenden Vereine an.
(copyright S. Lange/F. Schütte)


