Berger des Pyrénées-petites diablotines

Pyrenäenhütehunde- Zuchtstätte von Felicitas Schütte-Pyrenäenschäferhunde

Agility

Begriffliches

Agility (Agilität, Wendigkeit, Schnelligkeit, Geschicklichkeit) ist eine Sportart für Hunde, die ihren Ursprung in England hat. Ziel ist der fehlerfreie Durchlauf eines Parcours in einer bestimmten Zeit. In den letzten Jahren hat diese Sportart in Deutschland einen enormen Zulauf erfahren. Agility wird von sehr vielen Hundesportvereinen angeboten.

Das Grundprinzip 

Der Hindernisparcours im Agility besteht aus  aus mehreren Hürden, dem Laufsteg (Brücke), dem Tisch, mehreren Tunneln, dem Weitsprung, der Wippe, der A-Wand, dem Reifen, dem Stofftunnel, der Besenhürde, dem Viadukt  und dem Slalom. Der Start und das Ende sind gekennzeichnet sowie die Reihenfolge der zu bewältigenden Hindernisse. 

Der Hund bildet mit seinem Hundeführer ein Team und durchläuft einen Parcours, der aus ca.  zwanzig verschiedenen Hindernissen zusammengebaut ist. Hierbei wird zwischen dem Prüfungslauf, dem sogenannten „A-Lauf“ und dem „Jumping“  unterschieden. Beim A-Lauf gibt es außer einfachen Sprunghürden, den Tunnelvariationen und dem Slalom auch noch Kontaktzonengeräte, wie z.B. die A-Wand, den Steg oder die Wippe, die beim Jumping fehlen. Der Hund und sein Führer muss versuchen, die Geräte  in vorgegebener Reihenfolge schnellstmöglich ohne eine Verweigerung und fehlerfrei zu bewältigen.

Dieser Sport ist für die meisten Hundebzw. Hunderassen geeignet. Allerdings sind die Geräte für sehr große Hunderassen nicht ausgelegt und man findet sie sehr selten. Teilweise liegt das an der zu hohen Belastung für die Gelenke, teilweise auch daran, dass sie anderen ähnlich großen Teilnehmern eher chancenlos sind.. In der Klasse Maxi bzw. Large oder Standard sieht man sehr oft wendige Hunde wie Border Collies und Austis. Im Mediumbereich wie auch im Mini-  streut sich die unterschiedlichkeit der Hunde, wobei der BERGER DES PYRÉNÉES in dieser Klasse im Vormarsch ist.  Grundvoraussetzung für die Teilnahme an Turnieren ist die Begleithundeprüfung und der Hund muss vollkommen gesund sein. Im Vordergrund steht aber der Spaß an der Sache “Agility ist Fun”!

Grundregeln

Der Hund darf auf dem Platz keine Leine oder Halsband tragen und darf keinesfalls von seinem Führer  während des Laufs  berührt werden. Die Führung erfolgt ausschließlich über akustische und visuelle Signale ohne Spielzeug oder “Lecker”. Jeder Parcous wird anders gebaut und hängt in der Planung ausschließlich vom Leistungsrichter ab. Er prüft und zeigt die Verweigerungen und die Fehler an. 3 Verweigerungen oder ein falscher Weg führen zur Disqualifikation. Im Falle gleicher Anzahl von Fehlern und Verweigerungen an den Hindernissen berücksichtigt man bei der Platzierung die bessere Zeit. Je höher die Klasse, um so schneller führen bereits kleine Unaufmerksamkeiten des Hundeführers oder eine kurze Unaufmerksamkeit des Hundes leicht zu Fehlern und genau diese Art der exakten Zusammenarbeit macht den Reiz dieser Sportart aus. Es entsteht eine intensives und positives Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund.

Größen- und Leistungsklassen

In Deutschland gibt es 3 Größenklassen, in die die Hunde nach Widerristhöhe eingeteilt werden:

Small, Medium und Large bzw. Standard:
Small (S) Schulterhöhe, Widerrist kleiner als 35 cm
Medium (M) 35 bis 42,99 cm
Large (L) oder Standard ab 43 cm  und größer

Die Stangenhöhe der Hindernisse, sowie die Sprunghöhe des Reifens wird in den verschiedenen Größenklassen der Größe der startenden Hunde angepasst.

Ebenfalls gibt es 3 Leistungsklassen (A1, A2 und A3). Zusätzlich dazu gibt es noch die A0-Beginner ohne Wippe und Slalom und die Seniorenklasse ohne Slalom und Reifen.

A0 freiwillig, Mindestalter 18 Monate
A1 die unterste Leistungsklasse, Mindestalter 18 Monate
A2 die mittlere
A3 die höchste
Senioren, Mindestalter 6 Jahre

 Teilnahmebedingungen

Erst wenn die Hunde 18 Monate alt sind, müssen sie die Voraussetzung für die Teilnahme an offiziellen Turnieren erfüllen. Es ist  die bestandene Begleithundeprüfung sowie der Nachweis der Tollwutimpfung. Außerdem muss der Hund durch einen unter der Haut liegenden Chip identifizierbar sein. Der Führer muss in einem  Verein Mitglied sein, der dem VDH angeschlossen ist. Weiterhin muss eine Hundehaftpflichtversicherung bestehen.

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