Immer mehr Berger des Pyrénées Welpen gehen in die Familien mit zum Teil auch noch jungen Schulkindern. Ein Clubabend für diese Familien wäre eine kostspielige und für die Kinder wohl sehr langweilige Angelegenheit. Wie bringt man nun Eltern, Kinder, Hunde und deren Züchter unter einen Hut? Na klar, man sucht einen hundefreundlichen Campingplatz, schlägt die Agility-Zelte auf, bringt von Zuhause den Nudelsalat, Frikadellen, Würstchen, Hühnerkeulen und das leckere Weinchen mit und gestaltet einen rundum netten Abend im Kreise der Familien.
Wenn es auch den ganzen Nachmittag geregnet hat, der Abend war trocken und die Decken und warme Kleidung hielten die feuchte Kälte ab.
Während einer Schauer mussten wir uns nur kurzzeitig ins Zelt zurückziehen. Die Kinder und die Hunde hatten aber einen großen Spaß auch während der Regengüsse Fußball zu spielen bis in den späten Abend.
Die Vögel und die Sonne lockten am nächsten Morgen die Ausstellungsteilnehmer schon sehr früh, so dass sie pünktlich auf dem Clubschaugelände erscheinen konnten. Hier hatten die Diablotines unerwartete Erfolge aufzuweisen.
Beau des petites diablotines wurde auf den 2. Platz und Bibiche des petites diablotines auf den 3. Platz gesetzt. Bonsai Gigi wird im Agi ihre Karriere machen…
Herzlichen Glückwunsch den drei Teilnehmerinnen mit ihren Hunden.
Ich bedanke mich recht herzlich bei den 3 Familien für dieses schöne Wochenende und vor allem Thomas Gursch für die tollen Bilder.
Zum Schluss noch eine kleine Anekdote, die mir Claudia geschickt hat. Es ist doch total klasse, wenn man über sich selbst lachen kann…
und dann noch anderen die Freude ermöglicht, daran teilzuhaben:
wir waren erst um 19:30 zu Hause, deshalb hast du uns nicht erreicht.
Uns sind sämtliche Unterlagen von Bonnie fliegen gegangen. Sie waren bei
Abfahrt vom Hotel auf dem Autodach liegen geblieben. Erst kurz nachdem
wir auf die Autobahn auffuhren, hat Thomas sich daran erinnert, dass sie
dort lagen. Wir haben dann die nächste Ausfahrt genommen und sind, in
der Hoffnung, dass die Tasche direkt beim Losfahren vom Dach gerutscht
ist, zurück zum Hotel gefahren.
NICHTS!
Sie war auch nirgens abgegeben
worden. Also sind wir zu Fuß sie ersten zwei Kurven der Staße
abgelaufen.
NICHTS!
Uns blieb nichts anderes übrig, als wieder Richtung
Autobahn loszufahren. Mit acht Adleraugen haben wir Straße und
Straßenrand während der Fahrt abgesucht.
NICHTS!
Nach der zweiten Kurve der Autobahnauffahrt war unsere letzte
Hoffnung dann nur noch, dass die Mappe doch gefunden worden
ist und wir bestimmt bald angerufen würden.
Damit, dass eine Jutetasche mit einer Sammelmappe drin sich so lange auf
dem Autodach halten kann, haben wir überhaupt nicht gerechnet. Als wir
dann jede Menge Papier auf dem Seitenstreifen flattern sahen, zogen wir
diese Möglichkeit dann doch spontan in Betracht. Einen Teil unserer
Unterlagen wehte tatsächlich fröhlich den Seitenstreifen entlang, ein
weiterer Teil hatte sich bereits über das Brückengeländer auf die
werweißwietief tiefer liegende Wiese verabschiedet.
(In Entfernungenschätzen bin ich ungefähr so schlecht, wie darin,
mir Namen zu merken.)
Also hieß es, nochmal runter von der Autobahn und zwischen Mc Donalds
und BurgerKing die Wiese unter der Brücke finden. Tatsächlich haben wir
dort dann auch alle weiteren Unterlagen wiedergefunden, nur die
Ahnentafel blieb verschwunden. Da wir schon gelernt hatten, dass
unmöglich erscheinendes doch mal möglich ist, suchten wir in die uns
unmöglich erscheinende Richtung unter der Brücke weiter und siehe da,
wir entdeckten ein weiteren Papier, welches eindeutig kein Mc Donalds
oder BurgerKing-Müll zu sein schien, weil nur auf einer Ecke etwas rotes
zu sehen war und es nicht nach Tüte oder Becher aussah.
Leider handelte es sich nicht um eine normale Wiese, sondern um
eine Pferdeweide und alle Tiere, die größer sind als ich, muss ich
nicht wirklich, ohne Zaun dazwischen, in meiner Nähe haben.
Dann haben wir uns gedacht, ich füttere die Pferde
mit dem frischem Gras, an das sie ohne Mensch nicht dran kommen und
Thomas holt den Zettel. Das Spiel hatten die Beiden gut durchschaut, ein
Pferd ließ sich füttern, das andere passte auf Thomas auf. Während sich
“mein” Pferd dann doch auch in Thomas Richtung aufmachte, wagte ich mich
unter dem Zaun duch. Als es sich umdrehte, schnappte ich mir den Zettel
und versuchte ruhig zurück zu gehen. Hat geklappt! Und gelohnt hat es
sich auch. Es war wirklich die Ahnentafel! Die Unterlagen sind jetzt
nicht mehr wirklich schön aber nach ca. zweistündiger Suche hatten wir
tatsächlich alle Unterlagen wieder, puh!
Das leckere Eis, das wir uns in Kupferdreh dann noch gegönnt haben,
war superlecker und zum Fußballspiel saßen wir pünktlich vor dem Fernseher.
Viele Grüße Claudia
Tags: Berger des Pyrénées, Pyrenäenhütehund, Pyrenäenschäferhund, Welpen, Züchter





Hallo,
Gratulation an die Platzierten Diablotines ! Das nächste mal nehmen wir gerne an “Euren Clubabend” teil.
@ Petra: mach Dir nichts draus, ich habe auch so ein Aggi – Flitze – Bonsai. Und: Ich will es gar nicht anders !
Schöne Grüße
Thomas & Conny